Heckenscheren

Für Freunde des gepflegten Grüns gehört nicht nur ein korrekt geschnittener und getrimmter Rasen in ein ordentliches Landschaftsbild, sondern auch sauber gestutzte Hecken, Büsche und Sträucher. Auch wenn heutzutage nicht mehr ganz so viel Wert auf die strenge geometrische Ausrichtung aller Bäume und Sträucher auf ein Zentrum gelegt wird, wie das zu Zeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. der Fall war, ist purer Wildwuchs nicht jedermanns Sache.

Mit der richtigen Heckenschere ist es kein Problem, Pflanzen im Zaum zu halten. Auf dem deutschen Markt gibt es derzeit mehr als 150 verschiedene Typen von Heckenscheren, wenn man die Eigenmarken von Baumärkten und Co. nicht mitzählt. Verwendete Antriebsarten sind dabei der Elektromotor (kabelgebunden oder mit Akku) sowie der Bezinmotor. Schätzungsweise 80 bis 90 Prozent aller verkauften Heckenscheren dürften Elektro-Heckenscheren sein. Deswegen konzentriert sich die Redaktion von Elektrorasentrimmer.de vorwiegend auf diese Geräteart.

Vor einigen Jahren haben die Hersteller Heckenscheren mit verlängerten Stielen entwickelt. Für diese Typen haben sich die Begriffe Stabheckenschere oder Teleskop Heckenschere herausgebildet. Mit Stabheckenscheren ist es möglich, meterhohe Hecken ohne umständlichen Leitereinsatz zu beschneiden. Neben gesteigerter Arbeitseffektivität senkt der Einsatz einer solchen Stabheckenschere vor allem das Unfallrisiko. Auch Heckenkronen lassen sich auf Distanz schneiden, da die Geräte in der Regel über stufenweise verstellbare Messerbalken verfügen.